Was genau ist die Indexierung?
Suchmaschinen zaubern nicht nur bestimmte Ergebnisse zu gezielten Suchanfragen. Sie Matchen Suchanfragen mit abgespeicherten Informationen. Diese Informationen werden durch eine Indexierung von Webseiten gewonnen. Dabei durchsuchen Suchmaschinen mittels Crawler gezielt das Web und analysieren systematisch die gefundenen Inhalte und speichern diese unter definierten Schlüsselattribute ab. Die Grundlage für die spätere Ausgabe als Suchergebnisse in den SERPs.
Wie sieht der Prozess der Indexierung aus?
Der Prozess kann grob in drei Kernschritte aufgeteilt werden.
1. Zunächst durchsucht ein Crawler das Web. Startpunkt bildet hier eine Liste vorgegebener und bekannter URLs. Von diesen aus werden die platzierten Links gefolgt und die jeweiligen Inhalte kategorisiert. Ein stetiger und sich wiederholender Prozess, der durch die Zunahme an Domains und Inhalten immer aufwendiger wird.
2. Ist der Crawler fündig geworden, werden die entsprechenden Inhalte ausgewertet und unter bestimmten Schlüsselbegriffen kategorisiert.
3. Kann der Content in Form von Texten, Bildern und anderen Medien bestimmten Keywords zugeordnet werden, folgt die Speicherung der Datensätze in eigenen Datenbanken. Diese dienen den Suchmaschinen als Nachschlagewerke um eingehende Suchanfragen möglichst präzise beantworten zu können.
Die Bedeutung der Indexierung
Ohne die Indexierung wären die Suchmaschinen faktisch blind. Suchanfragen könnten entweder gar nicht beantwortet werden oder nur mit einem erheblichen Zeitaufwand, indem erst nach einer eingegangenen Anfrage die Crawler losgeschickt werden würden. Die Indexierung ist ein proaktiver Prozess, um bei Anfragen gezielter und schneller reagieren zu können. Websites, die nicht durch Suchmaschinen indexiert werden, erscheinen nicht in den Suchergebnissen.