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SEO Glossar:

Nofollow

Stand: 05.08.2026
Lesedauer: 2 Min.

Inhaltsverzeichnis:

Was bedeutet eine nofollow Angabe?
Das nofollow-Attribut wurde 2005 von Google gezielt eingeführt. Es soll Websitebetreibern helfen, die SEO-orientiert Kontrolle über die Linkstruktur zu behalten und gezielt die eigene Vertrauenswürdigkeit weitergeben zu können. Der Hinweis nofollow signalisiert Google, einen speziellen Link oder gezielt alle Links, zur Technik später, nicht zu folgen. Im Regelfall ist dies für ausgehende Links zu fremden Websites konzipiert worden.

SEO Glossar: NoFollow

Wie wird die nofollow-Angabe technisch umgesetzt?
Es gibt zwei Ansätze, wie die nofollow-Information eingesetzt werden kann:

1. Ein gezielter Link: Auf einer Website ist es möglich, durch die Angabe von rel=”nofollow” innerhalb des a-Tags eine gezielte Verlinkung so zu deklarieren, um Google mitzuteilen, gerade diesem Hyperlink nicht zu folgen.
Beispiel: <a href="URL einer Seite" rel="nofollow">Hier geht es zu einer anderen Seite</a>

2. Für alle Links einer Seite: Im <head>-Bereich einer Webseite lässt sich über den Meta-Tag <meta name=”robots” content=”nofollow” /> alle Links derart ansteuern, um Google mitzuteilen, keinen der nachfolgenen Hyperlinks zu folgen. Eine Globaleinstellung für das gesamte Dokument.

Wo kann ein nofollow zum Einsatz kommen?
Die Einsatzszenarien für eine nofollow-Angabe sind vielfältig und orientieren sich am Zweck der Website. Vielfach ist etwa zu lesen, einen nofollow-Hinweis bei Links zu nicht vertrauenswürdigen Seiten zu setzen. Setzt etwa der Websitebetreiber die Links, bleibt die Frage offen, warum eine Verlinkung gewählt wurde. Das schadet nicht nur der eigenen Reputation sondern verärgert auf die Besucher. Ein Ansatzpunkt ergibt sich bei Foren oder Kommentarfunktionen, bei denen der Websitebetreiber nicht in jedem Augenblick die Kontrolle über den Content hat. Entsprechend ist es auch sinnvoll, nofollow-Informationen bei Presseportalen, Gastbeiträgen in Blogs und in einem allgemeinen Mitmach-Web zu setzen. In der Praxis ist es zudem weit verbreitet, bei Pais-Ads und Affiliate-Angeboten nofollow-Hinweise zu setzen. Im letzeteren Fall geht es auch vielmehr darum, realer Websitebesucher auf andere Websites weiterzuleiten und dafür eine Entlohnung zu bekommen, als die fremden Websites vom eigenen „PageRank“ profitieren zu lassen.

Die Bedeutung für das SEO
Wie Suchmaschinen, insbesondere Google, wirklich auf die nofollow-Vermerkung reagiert ist heiß diskutiert. Nach der Einführung in 2005 kann sich die heutige Handhabung durch die Crawler auch anders darstellen als noch zur Anfangszeit. Auch ist nicht ganz klar, ob „nicht folgen“ auch wirklich nicht folgen bedeutet. So kann der Hinweis zwar originär eine Übertragung der eigenen Relevanz ausschließen aber dennoch registriert werden, dass dieser Link existiert. So kann aus einer Gesamtschau registrierter Backlinks nach Quelle und Ziel durchaus ein Rankingpotenzial erwachsen. Daher bin ich der Ansicht, wonach Backlinks auf seriösen Seiten mit einer hohen Vertrauenswürdigkeit durch Suchmaschinen eine lohnenswerte SEO-Maßnahme darstellen, auch wenn diese Backlinks auf den externen Seiten mit nofollow markiert sind.

Über den Autor

Als SEO-Experte berate und betreue ich seit mehr als 20 Jahren kleinere und mittlere Unternehmen im Bereich Online-marketing. Mein Fokus liegt dabei auf der Frage, wie Unternehmen mit ihren Websites für die potenziellen Kunden sichtbar werden und dauerhaft sichtbar bleiben. Der Schlüssel für mehr Traffic und Fundament für die erfolgreiche Neukundengewinnung. Dabei biete ich maßgeschneiderte Lösungen und eine persönliche Betreuung. Denn auch SEO ist Vertrauenssache.

Ihr Marc Weber

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