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Keywords für ein erfolgreiches Recruiting

Keywords im Recruiting
Der Erfolgsweg

Es reicht nicht, eine Stellenausschreibung zu posten.
Sie muss auch auffindbar sein.

Keywords im Recruitingprozess
Ein Unsinn oder doch Erfolgsfaktor?

Was jetzt ein wenig nach Unsinn klingen mag, sollten wir einmal nüchtern analysieren. Um eine Anfangserkenntnis kommen wir nicht umhin. Das digitale Zeitalter hat gerade auch im Recruiting Einzug gehalten. Waren es noch vor einigen Jahren die seitenstarken Beilagen in den diversen Tageszeitungen, die den Markt zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmern geordnet haben, findet dieser Prozess mittlerweile online statt. Offene Stellen werden online ausgeschrieben und online wird auch nach diesen gesucht.

Der Vorteil einer digitalen Ausschreibung ist die hohe (zeitliche) Flexibilität verbunden mit der Reichweite, die moderne Jobbörsen überregional erreichen können. Der Nachteil ist die hohe Zahl an Ausschreibungen durch die verschiedensten Unternehmen. Konnte man in Tageszeitungen noch durch das Durchblättern des Karriereteils die unterschiedlichen Jobs passiv wahrnehmen, erfordern digitale Jobbörsen eine zunehmend umfangreichere Aktivität der Nutzer. Die hohe Zahl an Stellenausschreibungen lassen sich nicht mehr einfach nur durchblättern. Eine gezielte Selektion über verschiedene Kriterien wird zunehmend zum Erfolgsfaktor für die Sichtbarkeit. Über diverse Suchkriterien, teils als feste Vorgaben, teils als Freifeldeingaben, kann gezielt auf eine passende Auswahl reduziert werden. Ein falsches Wort oder eine falsche Ziffer und die eigene Anzeige ist raus aus dem Sichtfeld potenzieller Bewerber.

Mit den passenden Keywords im Rahmen eines modernen SEO-im-HR erfolgreich gefunden werden.

Recruiting jetzt verbessern

Keyword Experte

Keywords in der Ausschreibung

Job-relevante Keywords lassen sich an diversen Positionen in einer Stellenanzeigen platzieren. Dabei kommt es auch wesentlich auf die Gestaltung der einzelnen Anzeige an, bzw. wie eine Vorlage von externen Jobbörsen vorgegeben wird. Maßgeblich ist hier die Struktur in Punkto der Auszeichnungen. Also der Aufbau in h1-, h2- oder h3-Überschriften und ähnlichem. Die passenden Keywords sind hier optimal zu verteilen, ohne dabei ein Keyword-Spamming zu betreiben.

Bei den zu recherchierenden HR-Keywords kommt es wie bei jeder Keyword-Recherche auf Ihre Zielgruppe an. Mit welchen Begriffen verbindet die Zielgruppe einen Job und würde entsprechend auf die Suche gehen?

Die relevante Platzierung

Keywords in einer Jobanzeige

Positionstitel
Der Jobtitel ist einer der wesentlichsten Keywords bei der Jobsuche. Wie kein anderer Teilbereich wird im Jobtitel ein ganzes Berufsbild mit Anforderungen und Aufgaben auf das maximalste komprimiert. Diese Zuspitzung ist Chance und Gefahr zugleich. Je komprimierter sich ein Teilbereich darstellt, desto weitschichtiger ist das eingeschlossene Feld. Dabei divergieren zumeist die Vorstellungen zwischen den Sichtweisen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Andererseits verbirgt sich aber auch die Chance, mit einem Short-Tail Keyword eine hohe Trefferquote zu erzielen. Der Jobtitel ist allgemein die erste Rasterstufe bei der Suche, was im Anschluss durch weitere Faktoren noch verfeinert wird.

Berufliche Qualifikation
Die Anforderungen an die berufliche Aus- und Fortbildung sind ein zentraler Gradmesser für das Matching zwischen Job und Person. Umso wichtiger, die zentralen Voraussetzungen in greifbaren Keywords widerzugeben. Dabei zählt in erster Linie die spezifische Fachsprache. Abschlüsse und Ausbildungsgrade sollten anhand der üblich anerkannten Bezeichnungen wiedergegeben werden. Je nach Einzugsgebiet können auch örtlich übliche Bezeichnungen genutzt werden. Ein besonderes Augenmerk sollten Sie bei anderssprachigen Bezeichnungen walten lassen. Gerade bei englischen Begriffe sind unterschiedliche lokale Interpretationen möglich.

Fachliche Kenntnisse
Hier geht es mit den Keywords weiter ins Detail. Anders als bei Berufsausbildungen sind fachbezogene Kenntnisse meist spezifischer auf eine Branche, ein Produkt oder sogar auf eine Unternehmensgattung fokussiert. Wechseln Sie hier Ihren Point-of-View und versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Zielgruppe. Welche Schlüsselbegriffe sind üblich und mit welchen Begriffen wird der für Sie relevante Inhalt assoziiert? Denken Sie dabei nicht in erster Linie an Ihr Unternehmen und Ihrer internen Sprache.

Weitere Aspekte
Führen Sie weitere Aspekte wie Angebote oder Anforderungen, etwa auf dem Gebiet von Soft Skills, ein, so gilt auch hier das bereits gesagte. Orientieren Sie sich an gebräuchliche Begrifflichkeiten. Im Bedarfsfall überprüfen Sie einfach Anzeigen anderer Unternehmen und deren Wortwahl. Meist lassen sich hier grundlegende Begriffsausrichtungen feststellen.

Nur keine Kreativität!

keine Kreativität bei Keywords in Jobanzeigen

Vermeiden Sie im digitalen Raum möglichst eine zu ausschweifende Kreativität. Was auf Printmedien, die quasi im Vorbeigehen gelesen werden, noch witzig und als Eyecatcher dienen, kann eine entsprechende Kreativität im digitalen Raum zu einem ungeahnten Misserfolg führen. Denken Sie daran, Sie wollen oder besser Sie müssen aktiv gefunden werden. Gefunden werden über Suchanfragen, die Ihre Zielgruppe an entsprechende Plattformen stellt. Hier eignen sich Fachbegriffe wie auch umgangssprachlichere Bezeichnungen. Keywords, die eher konservativ wirken. Wenn Sie etwa einen „Gabelstaplerfahrer“ suchen und den Jobtitel mit „Hochstapler gesucht“ angeben, stehen die Chancen gut, im digitalen Bereich nicht gefunden zu werden. Derart kreative Anzeigen eignen sich eher, um Aufmerksamkeit im „Vorbeigehen“ zu erzeugen aber nicht um aktiv gefunden zu werden.

Keywords im Recruiting auch von der anderen Seite her denken!

Ein modernes HR besteht heute nicht mehr nur aus einer Anzeige erstellen und diese entweder offline oder online zu publizieren. Oder in beiden Medien parallel. Also passiv von potenziellen Bewerbern gefunden zu werden. Auch HR-Abteilungen sind mittlerweile dazu aufgefordert, selbst aktiv zu werden. Mittels Matchinganwendungen können Unternehmen mittlerweile selbst aktiv auf die Suche gehen. Aller KI und Digitalisierung und moderner Geschäftskonzepte zum Trotz – ein Matching führt nur dann zum gewünschten Ergebnis, wenn sich das Angebot und die Suche begrifflich harmonieren. Das zentrale Verbindungselement sind hier die HR-Keywords. Doch mehr noch als bei abstrakten Ausschreibungen, geht es bei Matchingplattformen auch um die individuelle Erfahrung und den Werdegang. Positionstitel können so angegeben sein, wie einzelne Unternehmen diese bezeichnen. Bei der Berufserfahrung kann es zu subjektiven Beschreibungen und unspezifischeren Begriffe kommen. Eine Herausforderung für Suchanfragen.

Mein Tipp:
Beginnen Sie mit einer Suche unter der Nutzung von Begrifflichkeiten, die Sie objektiv favorisieren. Passen Sie dann im weiteren Verlauf die Auswahl der Schlüsselbegriffe bei jeder Suche weiter an. Gehen Sie dabei wie auf einer Pyramide nach unten. Von sehr fachspezifischen Keywords bis hin zu umgangssprachlicheren Varianten.

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