Was ist ein Pagespeed?
Was sich so kryptisch digital modern anhört ist in der Realität eine einfache Kennzahl. Es geht um die Geschwindigkeit beim Laden einer Website. Also um die Wartezeit für einen Besucher, bis er die Website aufgebaut betrachten kann. Gerade bei der wachsenden Zahl mobiler Besucher ist die Ladegeschwindigkeit ein ausschlaggebender Aspekt. Insbesondere für das Laden von Bildern, Videos und anderen speicherintensiven Medien.
Die Bedeutung des Pagespeeds
Nutzer werden immer ungeduldiger und brechen einen Verbindungsaufbau auch gerne schon einmal vorzeitig wenn es ihnen subjektiv zu lange dauert. Was früher bei kabelgebundenen Standleitungen und klein skalierten textbasierten Websites eher unproblematisch war, entwickelt sich zunehmend zu einem KO-Kriterium. Mobile Geräte in einem mehr oder weniger gut funktionierenden Drahtlosnetz bei herausfordernden Inhalten wie Bildern oder Videos können zu einer Herausforderung bei der Websiteerstellung werden. Ein gesteigerter Datentransfer bei immer ungeduldiger werdenden Besuchern birgt die Gefahr, potenzielle Kunden noch vor dem eigentlichen Besuch zu verlieren. Als zusätzliche Herausforderung kommen Suchmaschinen hinzu. Diese registrieren mittlerweile auch die Ladengeschwindigkeiten als auch die Absprungraten der Nutzer bei einer Rückkehr zu den Suchergebnissen. Errechnet sich hieraus ein schlechter Wert, hat das einen direkten negativen Einfluss auf das Ranking.
Wie kann der Pagespeed optimiert werden?
Eine Optimierung des Pagespeeds ist möglich und orientiert sich an den konkreten Inhalten einer Website. Schnelle und effektive Ansätze beziehen sich etwa auf platzierte Bilder und ähnliche mediale Inhalte. Sind hier die Speichergrößen optimiert und die einzelnen Dateien in einem passenden Format abgespeichert? Gerade auf mobilen Geräten lassen sich komprimierte Inhalte ausspielen, die nicht immer HiRes sein müssen. Auch im Bereich Technik lassen sich Komprimierungen nutzen. Dateien wie CSS oder JavaScript lassen sich gezielt komprimieren um wertvollen Speicherplatz zu sparen. Bei CMS Systemen ist auch gezielt darauf zu achten, ob auch immer nur die Plugins und ähnliche Tools laufen, die aktive auf der Seite mit einer Aktion betraut sind. Anwendungen, die im Hintergrund laufen aber keinen Effekt für den Content haben, sollten abgeschaltet werden.